Altersvorsorge über den Arbeitgeber
Mit einer betrieblichen Altersvorsorge – kurz bAV – kannst Du über Deinen Arbeitgeber für das Alter vorsorgen. Häufig wird ein Teil des Bruttogehalts dafür verwendet und der Arbeitgeber beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Zuschuss.
- Arbeitgeberzuschuss
- Kosten
- Anlagekonzept
- spätere Besteuerung und Abgaben
- Arbeitgeberwechsel
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Monatlich steuer- und sozialabgabenfrei (2026)
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Pflicht-Zuschuss vom Arbeitgeber, mindestens
0 Jahre
Bis auch der Arbeitgeberanteil unverfallbar dir gehört
Die bAV ist eines der größten Geheimnisse im deutschen Steuerrecht. Du zahlst aus dem Brutto, nicht aus dem Netto. Was das bedeutet: Für jeden Euro, der in deine Altersvorsorge fließt, zahlst du spürbar weniger Steuern und Sozialabgaben. Und dein Arbeitgeber muss obendrauf noch einen Zuschuss geben.
Kurz: Du sparst mehr, und es kostet dich weniger. Das ist kein Trick, das ist einfach die Regel.
Wie das funktioniert
Du vereinbarst mit deinem Arbeitgeber eine Entgeltumwandlung: Ein Teil deines Bruttogehalts fließt direkt in einen Altersvorsorgevertrag. Du zahlst darauf keine Lohnsteuer und keine Sozialabgaben. Dein Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, mindestens 15 % als Zuschuss beizusteuern.
Was du davon hast
Steuer- und sozialabgabenfrei bis ca. 322 € pro Monat (2026)
Arbeitgeberzuschuss: gesetzlich verpflichtend, mindestens 15 %
Hinterbliebenenschutz und BU-Zusatz möglich
Unter bestimmten Grenzen pfändungssicher
Was du wissen solltest
- 01Unverfallbarkeit: Nach 3 Jahren gehört dir auch der Arbeitgeberanteil
- 02Mitnahme bei Kündigung: Nicht immer einfach, vorher klären
- 03Im Rentenalter voll steuerpflichtig und Krankenversicherungsbeitrag fällig: in der Gesamtrechnung trotzdem meist ein Plus
- 04Schlechte bAV-Tarife gibt es auch: wir prüfen, ob dein Arbeitgeber einen günstigen Vertrag anbietet
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Julia (38, Teamleiterin) lässt einen Teil ihres Bruttogehalts per Entgeltumwandlung in die bAV fließen. Weil Steuern und Sozialabgaben wegfallen und ihr Arbeitgeber einen Zuschuss drauflegt, landet am Ende deutlich mehr in ihrer Altersvorsorge, als es sie netto kostet, fast das Doppelte. Ohne bAV müsste sie denselben Betrag komplett aus dem Netto stemmen, kaum machbar. So läuft es nebenbei. Über die Jahre wächst daraus ein spürbar größeres Alterskapital, für denselben Aufwand.
So läuft das bei uns ab
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